Jagdzeiten Bayern

Jagdzeiten Bayern

Ergänzungen/Hinweise zu Jagdzeiten in Bayern:

Für die Angaben wird keine Gewähr übernommen.
Quellen: § 22 BJagdG i.V. m. Verordnung des Bundes über Jagdzeiten und Art. 33 BayJG i.V. m. § 19 AVBayJG .


Hinweise!

  1. Ergänzend zu § 1 II der Bundesverordnung legt § 19 AVBayJG fest, dass Waschbär, Marderhund und Nutria ganzjährig bejagt werden dürfen.
  1. Abweichend von § 1 II der Bundesverordnung i.V. m. § 22 Abs. 4 BJagdG legt § 19 AVBayJG fest, dass Wildkaninchen, Waschbär und Marderhund auch in der Hauptsetzzeit gemäß § 22 BJagdG bejagt werden dürfen.
  1. Beachten Sie bitte den Unterschied bei den Wildarten in der Bejagung. Nutria dürfen zwar formal ganzjährig bejagt werden. Jedoch in der Hauptsetzzeit nach § 22 BJagdG geschlechtsreife und möglicherweise an der Aufzucht beteiligte Nutria nicht. Nutria weisen damit die gleichen Beschränkungen nach § 22 BJagdG auf wie Füchse.
  1. Beschlagene oder führende Bachen bzw. Überläufer- und Frischlingsbachen unterliegen der Schonung nach § 22 + § 38 BJagdG.
  1. Gemäß § 19 AVBayJG darf die Jagd auf den Graureiher lediglich in einem Umkreis von 200 Meter um geschlossene Gewässer im Sinne des Fischereigesetzes in Bayern ausgeübt werden. Liegen Zweifel vor, ob es sich um ein Gewässer in diesem Sinne handelt, ist es zweckmäßig die Bejagung mit der unteren Jagdbehörde abzusprechen.
  1. In vom Rotwild freizuhaltenden Gebieten erfolgt häufig zusätzlich eine auf den Landkreis, oder bestimmte Jagdbögen bezogene Verordnung der unteren Jagdbehörde. Meist zu Beginn des Jagdjahres ergibt sich daraus eine detaillierte Freigabe zur Erlegung von Rotwild, ohne Abschußplan, außerhalb der regulären Jagdzeit.