Praxis zur Jagdhundeausbildung

Bei idealem Wetter zur Wassserausbildung und zum Fährtentraining waren Lehrgangsteilnehmer der Jagdschule mit den Jagdhunden im Gelände unterwegs.
Ausbildungsthema waren die verschiedenen Disziplinen ( bzw. deren Übung) im Rahmen der Vorbereitung der Hunde auf die Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde.

An den ersten beiden Stationen wurden Haarwild- und Federwildschleppen durch Lehrgangsteilnehmer angelegt, um diese anschließend durch einen Stöberhund (Springerspaniel) und einen Schweißhund (BGS) ausarbeiten und bringen zu lassen.

Eine anschließend erstellte künstliche Rotfährte bildete den Abschluss der ersten beiden Trainingseinheiten für die Jagdhunde.
Ausbildungsziele für die Lehrgangsteilnehmer waren hierbei, das Üben des Anlegens der verschiedenen Schleppen und Fährten, das Beobachten und das Erlernen der Grundlagen der Zusammenarbeit von Jäger und Hund, sowie das Erkennen der markant unterschiedlichen Arbeitsweisen von Stöber- und Schweißhund auf Schleppen und Fährte.

Der Abschluss des Ausbildungstages beinhaltete das Thema Wasserarbeit. Mittels Federwilddummie wurde die Prüfungsdisziplin zur Brauchbarkeit bei der Wasserjagd nachgestellt und geübt. Mit einem hohen weiten Bogenwurf wurde der Dummie, begleitet von einem Schuss aus der Flinte, ins Wasser befördert, um diesen anschließend sofort durch jeweils einen der Hunde bergen zu lassen. Mit Freude bewältigten die Hunde auch noch die letzte Aufgabe des Tages im Wasser: selbstständiges Stöbern im hohen Schilf nach der “Beute”. Natürlich wurden auch noch ein paar Schwimmzüge zum Spaß und zur Abkühlung von den Hunden eingelegt. Zur Belohnung gabs dann auch richtiges Fleisch für die fleißigen Hunde.

Hans A. Werner, Jagdschule Weitnau